Dr. Verena Knies Rechtsanwältin

Kategorie: Rechtsanwalt

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Beiträge zu »Dr. Verena Knies Rechtsanwältin«

  • stromberg
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    negativer Erfahrungsbericht

    Aufgrund von einer Reihe an Mängeln in einer angemieteten Wohnung und dem darauf sich anschließenden Rechtsstreit vor Gericht wurde ich auf den Berliner Mieterverein aufmerksam. In einer der Anlaufstellen fand zunächst eine erste Beratung statt, diese war aber aufgrund der völlig überlasteten zwei Stunden Sprechzeit durch den abgesandten Fachanwalt doch sehr arrogant - evtl. war dies aber nur ein Einzelfall.

    Nach meinem Eintritt in den Berliner Mieterverein übergab man den Fall an eine Kollegin in der Zentrale, die zunächst den weiteren Schriftverkehr mit der Anwaltskanzlei des Vermieters führte. Dies war jedoch aussichtslos. Die Miete war meinerseits bereits gemindert und die Klage des Vermieters folgte, obwohl dieser mehrmalig unter Fristsetzung zur Mängelbeseitigung aufgefordert wurde. Da ich zum Zeitpunkt des Einzugs in die Mietswohnung kein Mitglied im Mieterverein gewesen bin, werden die Kosten der anwaltlichen Betreuung durch den Berliner Mieterverein nicht übernommen. Man übersandte mir jedoch eine Empfehlungsliste "kompetenter" Anwälte.

    In meinem Bezirk war die Auswahl relativ beschränkt und ich entdeckte den Namen Dr. Knies. Als promovierte Fachanwältin, welche die Referenzen des Mietervereins aufweist, dachte ich zunächst diese Anwältin sei kompetent. In einem ersten Besprechungstermin, wirkte Frau Dr. Knies überheblich und arrogant, ohne sich in die Lage des Mandanten zu versetzen oder auch nur Interesse dafür zu zeigen. Es erweckte den Eindruck, dass das Interesse eher auf das schnelle Geld läge, als auf eine kompetente Beratung bzw. detaillierte Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten. So endete dieser Termin nach knapp 10 Minuten. Ihre erste Einschätzung: „Machen Sie sich keine Sorgen, man muss Ihnen ja eine Schuld nachweisen, was der Vermieter ja nicht kann, da Sie ja nicht über ein entsprechend notwendiges Lüftungsverhalten aufgeklärt worden sind, trifft Sie auch keine Schuld... Vor Gericht habe ich in einem anderen Prozess dies bei demselben Richter XXX gewonnen.“ Zunächst beruhigt, gab ich Ihr genügend Zeit sich in den Sachverhalt einzulesen. Wie üblich folgte eine Korrespondenz zwischen dem Amtsgericht, der Anwaltskanzlei des Klägers und eben Frau Dr. Knies. Nachdem das erste Schreiben von Frau Dr. Knies ohne meine Einsicht und Freigabe an das Amtsgericht herausging, verschlug es mir beim zweiten Schreiben die Sprache. Erneut inhaltlich gravierende und grammatikalische Fehler zeigten, dass man es wieder nicht für Nötig erachtete, sich näher mit meinem Fall auseinanderzusetzen und die von der Bürokraft angefertigten Schriftstücke Korrektur zu lesen. Als promovierte Fachanwältin sollte einem auffallen, wenn das Ende eines Satzes einfach fehlt. Auf Rücksprache bei der Büroangestellten der Kanzlei hieß es doch ehrlich, dass ein vorheriges Übersenden zur Einsicht VOR ABGABE nicht möglich sei. Da ich schon des Öfteren anwaltlich betreut wurde, habe ich jedoch noch nie erlebt, dass Schriftstücke ohne meine Einsicht verschickt worden waren. Ohnehin ist diese Bürokraft m.E. sehr unfreundlich, was ich bereits bei meinem ersten Termin im Wartebereich bemerkt habe, als diese die eingehenden Telefongespräche annahm. Jedenfalls nach einer kurzen Besinnung meinerseits erwiderte ich, dass Sie Frau Dr. Knies von mir ausrichten möge, dass dies inakzeptabel sei und ich mich vor Gericht nicht blamieren werde und ihr somit notfalls das Mandat entziehe, sollte dies ein drittes Mal der Fall sein. Denn obwohl der Fehler nicht von mir herrügt, ist es fremdschämen, wenn nach jedem Schriftstück ein weiteres mit einer Richtigstellung entsandt werden muss. Und siehe da, sämtliche weitere Korrespondenz wurde folglich vor Übersendung an das Gericht an mich zur Freigabe versendet. Hier setzt dann auch schon ein weiterer Kritikpunkt an: da mein Vertrauen in Frau Dr. Knies Arbeit ohnehin schon nicht mehr das Notwendigste gewesen ist und um Resonanz auf die Schriftstücke der Gegenseite geboten wurde, nahm ich zu einzelnen Punkten der jeweiligen Schriftstücke detailiert sowie schriftlich Stellung. Die Pointe lag jedoch darin, dass ganze Seiten meiner Stellungnahmen 1:1 in die vom Gericht geforderten Stellungnahmen integriert worden sind. Rund 90% der Schreiben entstammen meiner Herkunft. Es ist zwar sehr ehrenswert, dass allem Anschein nach meine Arbeit den richterlichen Anforderungen genügen, auch ohne Jurastudium, dennoch finde ich es sehr unverschämt, wenn mich die Bürokraft anruft und allen Ernstes um Übersendung des Worddokuments bittet, damit die Bürokraft dies nicht alles abtippen muss. Gott sei dank gibt es Apple-Software die nicht kompatibel ist. Aber auch hier bekam ich den Eindruck, dass man es mit der Arbeitsmoral nicht so ernst nimmt. Das Geld für die anwaltliche Vertretung hat man ja bereits eingenommen, wozu dann noch die Mühe und eine Gegenleistung erbringen. So wurde meine Arbeit kurzer Hand mit der Unterschrift von Frau Dr. Knies abgezeichnet und für Ihre verkauft. Andere Minister haben dafür sogar Ihren Posten verloren. Zeitmanagement ist ebenfalls ein heikler Punkt, den ich kurz ansprechen möchte. Eine Fristsetzung zur Stellungnahme galt es zu erfüllen und so schöpfte Frau Dr. Knies diese Frist wahrlich bis zur letzten Minute aus und schickte mir am selben Nachmittag eine Fassung jenes Antwortschreibens per Mail - und dies auf einem Freitag, 17 Uhr - Abgabetermin bei Gericht war um 19Uhr. Als es dann vor Gericht zur Verhandlung kam, war eine Besprechung tags zuvor vereinbart, bei dem Sie mir sagte, dass Sie den Fall, welchen Sie angeblich beim ersten Termin gewonnen hat, nun doch einmal verloren hat. Sie widersprach sich selbst in Ihren Aussagen und ich bemerkte, dass ich rotzfrech belogen worden war. Zur Verhandlung selbst arbeitete ich inhaltliche Fehler des gerichtlich bestellten Sachverständigen aus. Leider waren meine Ausarbeitungen zwar durch Fachliteratur nachweisbar, dennoch genügten diese nicht, um den Richter an dem Gutachten zweifeln zu lassen und notfalls einen weiteren Sachverständigen zu konsultieren. Stattdessen wurde ich vom Richter selbst, sowie meiner Anwältin zur Annahme eines Vergleichs gedrängt, welchen ich unter Vorbehalt annahm. Nach Bitte um eine Wiederrufsfrist von 4 Wochen bemühte ich mich selbst um einen unabhängigen Sachverständigen, der die Aussagen des gerichtlich bestellten Sachverständigen fachlich aufarbeitete und im Kontext fachliche Zweifel an den Aussagen des gerichtlich bestellten Sachverständigen hatte. Dieser von mir beauftragte Sachverständige zeigte den Zusammenhang physikalischer Größen auf, welche dem Anschein nach für den gerichtlich bestellten Sachverständigen nicht gelten. Bemerkenswert. Damit war auch die Kausalität des Schimmelbefalls in Frage gestellt. Der Richter am Amtsgericht erkannte dies jedoch nicht an. Ich vermute hier dass der Richter und Sachverständige sich mehr als nur beruflich kennen. Dennoch vermochte Frau Dr. Knies nach Übersendung der Stellungnahme meines Sachverständigen mich zur Annahme des Vergleichs zu bewegen. Ganz klar, denn an einem Vergleich verdient Sie ja mehr als an einem Urteil. Auf die Bitte meinen Schadensersatz, der sich folglich aus den Folgen der Mängel ergab und in dem Vergleich nicht berücksichtigt worden ist, antwortete Frau Dr. Knies mir, dass sie das nicht geltend machen werde, obwohl der Prozess noch lief. Absolut unzufrieden kontaktierte ich einen mir empfohlenen Fachanwalt, welcher mir aufzeigte, worin die Interessen von Frau Dr. Knies liegen und welche fachlichen Fehler Sie begangen hat. Nach dem ich bereits die Vorgehensweise des Richters vorausgesehen hatte und dieser ohne weitere Ursachenuntersuchungen und erheblicher Zweifel an den Aussagen des Sachverständigen ein Urteil fiel, setzte ich unmittelbar ein Schreiben auf und entzog Frau Dr. Knies das Mandat für eine 2. Instanz.

    Dieser Bericht soll nur meine Erfahrungen schildern und andere nicht in Ihrer Anwaltswahl beeinflussen. Möglich, dass meine Erfahrungen ein Einzelfall sind. Nun mein Fazit ist, dass Frau Dr. Knies die aus der Klage resultierenden Schadensersatzansprüche meinerseits nicht für mich durchbringen wird. Ich kann diese Anwältin aus den o.g. Gründen keinesfalls weiterempfehlen.

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